Probleme mit Thyristorstellern für Warmwasserbereitung Teil 4

Eine deutlich bessere Lösung ist hingegen die hochfrequente Leistungsstellung mit sinusförmiger Stromaufnahme. Diese kombinieren also beide Vorteile: stufenlose Regelbarkeit und Konformität mit den EMV- und Netzanschluss-Bedingungen. Für den Elektrotechniker gibt es eigentlich nur einen Rat: der Einsatz netz- und EMV-konformer Produkte.

Probleme mit Thyristorstellern für Warmwasserbereitung Teil 3

Diese Bauteile sind primär für industrielle Anwendungen vorgesehen, wo die einzuhaltenden Grenzwerte deutlich höher sind. Ergänzt wird dies durch den Hinweis auf mögliche Störungen, die der Einsatz bei häuslichen Anwendungen mit sich bringen. Der „Systemintegrator“, also der Elektrotechniker, ist verantwortlich für den Einbau entsprechender Filtermaßnahmen, die dann auch zu vermessen sind.

Probleme mit Thyristorstellern für Warmwasserbereitung Teil 2

Unter Beachtung dieser Regeln dürfen Thyristoren für die Warmwassererzeugung über 200W nicht verwendet werden, und nicht ordnungsgemäß installierte Anlagen könnten unter Umständen auf Anforderung des Netzbetreibers zu demontieren sein. Die Kosten trägt klarerweise der Elektrotechniker, der die unsachgemäße Installation durchgeführt hat. Dieselbe 200W Leistungsgrenze wird übrigens auch in den „Technischen Anschlussbedingungen“ (TAB) in Deutschland angewendet und ist nichts Österreich Spezifisches.

Probleme mit Thyristorstellern für Warmwasserbereitung Teil 1

PV Wechselrichter-Hersteller kennen das Problem: Kaum waren viele Geräte im Feld, kam der Nachrüstungsbedarf. Alle Geräte schalteten gleichzeitig bei der selben Netzfrequenz-Abweichung ab, das Netz wurde instabil. Derzeit sind wir in Österreich am besten Weg, bei regelbaren Eigenverbrauchslösungen mit Thyristoren zur Warmwasserbereitung in ein ähnliches Dilemma zu schlittern. Allerdings sind hier von Beginn an die […]